Aktuell / News

Presse und Radio

» 25.03.2013
Abgesang für Tschou-zäme

» 20.03.2014
Rückblick auf 28 Jahre

» 24.10.2013
«Tschou zäme» sagen «Tschou zäme» (BZ)

» 31.10.2013
«Tschou zäme» sagen «Tschou zäme»

» 27.4.2013
Lieder-Laden - Deutschlandfunk

» 13.08.2011
Drei Männer mit Speicherkapazität

» 15.11.2011
Schwiiz und quer | Schweizer Radio DRS

» 11.09.2011
Tschou zäme bei Best of Radio RaBe (Teil 2)

» 11.09.2011
Tschou Zäme bei Best of Radio RaBe (Teil 1)

» 28.10.2011
Seit 25 Jahren bereichern sie die Kulturszene im Emmental

» 08.02.2010
Drei Handwerker in Topform

» 08.02.2010
«Aues gäh, aber minger us dr Hüft»

» 18.09.2008
LÜTZELFLÜH: Gesungene Philosophie

» 05.07.2007
Duo «Tschou zäme»eroberte die Gemüter

» 17.12.2007
Alte Bilder und neue Lieder

» 25.10.2007
Siebte CD von «Tschou zäme»

» 20.09.2006
«Tschou zäme» im Keller

» 26.06.2005
«Tschou zäme»: Party mit Freunden

» 20.03.2006
Witzige Texte, melancholische Melodien

» 12.01.2006
«Chli vo däm – chli vo disem»

» 03.11.2005
EGGIWIL: «‹Tschou zäme› si geng no in»

» 03.05.2005
Lieder mitten aus dem Leben

» 28.04.2003
Vom «Heiweh» im «Heimweh»-Land

» 17.04.2003
LANGNAU: Zwischen Sinn und Unsinn (neue CD zwüschetön)

» 10.11.2003
Über Sinn und Unsinn singt das Trio Tschou zäme

» 24.03.2003
Von Allergenen, Abzockern und der Liebe

» 23.01.2003
EGGIWIL: «Tschou zäme» überzeugten

» 22.03.2002
Tschou zäme - weit weg von Zuhause

» 02.02.2001
Sie trauen keinem unter 40

suchen auf dieser Homepage Sitemap Impressum Konzertliste

Vom «Heiweh» im «Heimweh»-Land

ZEITUNG IM ESPACE MITTELLAND / Anne-Marie Günter  (28.04.2003)

«Tschou zäme» sind gewissermassen ein Relikt. Sie sind drei Berner Chansonniers vom Land, weder verrockt noch verpopt, sondern leicht angegraut, leicht retro und trotzdem: Text und Musik stimmen.

«TSCHOU ZÄME» IM SCHLOSSKELLER INTERLAKEN

Drei akustische Gitarren, ganz unverstärkt, als Bass eine bauchige Bassgeige in warmem Braun, drei Stimmen, befähigt zu leisen, differenzierten Tönen: Das sind «Tschou zäme». Nach der grossen Mani-Matter-Retrospektive letztes Jahr sind die Chansonniers, die in Berns Altstadtkellern die aus Paris eingeführte Kultur des Chansons zu einer eigenen Gattung machten, wieder präsent. Lorenz Sommer und Hans-Ulrich Gerber traten eine halbe Generation später als «ländliche»Berner aus dem Emmental in die musikalischen Fussstapfen der ersten Chansonniers. Um 1983 herum sangen die beiden Gymnasiasten zusammen. 1986 stiess dann Bassist Bänz Hadorn zu den beiden, der auch zusammen mit Ur-Troubadour Fritz Widmer spielt. «Tschou zäme» war geboren und tourt seither regelmässig durch die Lande. 2003 haben sie nach fünf Jahren Pause ihren sechsten Tonträger herausgegeben. Er heisst «Zwüschetön». Zwischentöne zwischen Pubertät und Midlife- Crisis, Zwischentöne zwischen stolzen Vätern und selbstständig werdenden Kindern, Zwischentöne zwischen reifer gewordenen Liebenden. Das Chanson «Mängisch dänk’i zrugg a Afang» ist ein schönes Beispiel dafür. «I wot mi Wäg bis ads Änd mit dir ga». Die drei Männer von «Tschou zäme» kokettieren mit dem Alter, mit dem Rückzug aus dem Alltag. Sie, die als Arzt, Gerichtspräsident und Ingenieur mitten im Leben stehen, machen dies und Kommunikationsprobleme aller Art zum «Running gag» ihres Programms. So auch am Samstagabend im Schlosskeller Interlaken. Nicht nur Zwischentöne bieten «Tschou zäme» musikalisch: Melodien und Rhythmen haben einen grossen Anteil daran, dass man «Tschou zäme» sehr gerne zuhört. Freude macht auch, dass die drei Liedermacher nicht nur von Söibluemefälder, Sunnebrand und Äckegstabi singen, sondern auch von Bush und Abzockermentalität. «Heimweh» haben die drei übrigens auch, wie sie im «Plüsch»-Land sangen. Bei ihnen gehts nicht um Berge, sondern um Jugendträume, und der Titel heisst «Heiweh».

Pdf-Datei: BZBO_29_04_04.pdf

Google -Suche schliessen