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«Tschou zäme» sagen «Tschou zäme» (BZ)

Susanne Graf Berner Zeitung  (24.10.2013)

Nach 28 Jahren haben Hans-Ulrich Gerber, Lorenz Sommer und Bänz Hadorn gemerkt, dass sie auch ohne «Tschou zäme» leben könnten. Morgen starten die drei in Langnau zur Abschiedstournee.

«Tschou zäme» sagen «Tschou zäme»
Von Susanne Graf Berner Zeitung. Aktualisiert am 24.10.2013
Nach 28 Jahren haben Hans-Ulrich Gerber, Lorenz Sommer und Bänz Hadorn gemerkt, dass sie auch ohne «Tschou zäme» leben könnten. Morgen starten die drei in Langnau zur Abschiedstournee.

Haben ein halbes Leben zusammen musiziert: Nun gehen Lorenz Sommer (v.l.), Bänz Hadorn und Hans-Ulrich Gerber auf ihre letzte Tournee.
Bild: Hans Wüthrich

Am Montagabend im Wohnzimmer des Signauer Hausarzts Lorenz Sommer. Bänz Hadorn ist schon da, hat seinen Kontrabass bereits ausgepackt. Der pensionierte Bauplaner ist pünktlich. Richter Hans-Ulrich Gerber stösst zum Trio – leicht verspätet. Sommer lässt durchblicken, dass dies normal sei für «Gärbi». Dieser packt die Gitarre aus und witzelt mit Blick auf den Fotografen: «Es ist so sauber aufgeräumt heute.»

Ein Trio seit 28 Jahren
Die Stimmung ist heiter, obwohl der Grund, weshalb sich die Musiker treffen, durchaus auch nachdenklich stimmen könnte: Zum allerletzten Mal proben die drei für eine gemeinsame Konzertsaison. Noch diesen Winter sind sie auf Tournee. Dann hört das Trio «Tschou zäme» auf.
30 Jahre ist es her, dass «Gärbi & Sentu», wie sie sich damals nannten, erstmals als Liedermacher in Erscheinung traten. Vor 28 Jahren gesellte sich ein Kontrabass zu ihren beiden Gitarren, seither ist Bänz Hadorn nicht mehr von «Tschou zäme» wegzudenken. Acht CD haben sie gemeinsam herausgegeben.
Doch dann folgten «Abende, da lag der Rückfluss unter fünfzig Prozent», erinnert sich Gerber an die letzte Saison. Auf einem mehrwöchigen Segelturn stellte Gerber fest, dass er die Gitarre seit dem letzten Konzert kein einziges Mal ausgepackt und auch keine Sehnsucht danach gehabt habe. Auch Bänz Hadorn musste eingestehen: «Ich kann mir das Leben ohne ‹Tschou zäme› vorstellen». Dasselbe galt für Lorenz Sommer.
Keine Teil-Liquidation
Hadorn spürt, wie Druck von ihm abfällt. Die Frage, wie lange er das wohl noch durchhalten würde, habe ihn schon länger beschäftigt, gesteht der 71-Jährige. Das sei auch mit ein Grund für die grundsätzlichen Überlegungen gewesen, sagt Sommer. «Wir können ‹Tschou zäme› nicht teilliquidieren.» Dass sie älter geworden sind, spüren auch Gerber (55) und Sommer (54). Sie bezeichnen es als «luxuriöse Situation», dass sie ihre Abschiedskonzerte «eine halbe Stunde von unserem Nest entfernt» absolvieren können. Die Zeiten, da sie es genossen haben, nach einem Konzert noch drei Stunden zu fahren oder im Schlafsack zu übernachten, sind schon länger vorbei.
(Berner Zeitung)

Pdf-Datei: tschou-zaeme-sagen-tschou-zaeme-BZ.pdf

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